Wenn in den deutschen Wohnzimmern, in Kneipen, Büros und Betriebskantinen die Würfel rollen, ist sicher „Kniffel“ mit im Spiel. Seit über 35 Jahren zählt der Spaß mit den fünf Würfeln von Flensburg bis Freilassing zu den beliebtesten Gesellschaftsspielen. Den Klassiker aus der Taufe gehoben haben 1972 Schmidt Spiele gemeinsam mit der Zigarettenmarke „Krone“, indem sie die seinerzeit noch relativ unbekannte „Kniffel“-Idee der damals sehr populären hellblauen Zigarettenschachtel beipackten: Der Startschuss für Abermillionen möglichst oft einen KNIFFEL zur würfeln – fünf Würfel mit der gleichen Zahl in drei Würfen. Eine kniffelige Angelegenheit, die süchtige macht und „Kniffel“ beispielsweise 2007 lt. den Marktforschern von Eurotoys zum erfolgreichsten Familienspiel.
Ebenso berühmt wie die Spielidee selbst, sind die „Kniffel“-Blocks, die die Würfelrunden mit und ohne Full-House-, Dreier- und Vierpaschs festhalten. Und natürlich auch die Sieger. Weit über 200 Millionen dieser „Kniffel-Dokumente“ wurden bereits verkauft – für ungezählte „Kniffel“-Runden, die die Milliardenzahl längst überschritten haben.